Das künstliche Auge

Individuelle Handarbeit

Jede Augenprothese ist eine Einzelanfertigung. Farbe, Form und Größe werden präzise auf Ihr gesundes Auge abgestimmt — in einem handwerklichen Prozess, der Erfahrung, Präzision und ein feines Gespür für Ästhetik erfordert.

Handwerk Ocularist

Schritt 1

Der Rohling

Aus einer Röhre Kryolithglas wird eine Kugel geblasen. Mit farbigen Glasstängeln entstehen Iriszeichnung, Pupille und Äderung — Schicht für Schicht aufgeschmolzen. Abschließend wird die Hornhaut aus reinem Glaskristall nachgebildet, um eine natürliche Tiefenwirkung zu erzeugen.

Augenprothese Herstellung

Schritt 2

Farbliche Anpassung

Aus über 8.000 vorgefertigten Irisfarben wählen wir die passende Grundlage für Ihre Augenprothese aus. Anschließend wird der Rohling in sorgfältiger Handarbeit farblich an Ihr gesundes Auge angeglichen. Dabei arbeiten wir natürliche Details wie Trübungen, Fettablagerungen und feine Äderchen präzise ein.

Feinarbeit an Glasprothese

Schritt 3

Formgebung

Millimetergenau erhält die Prothese ihre individuelle Form. Für leere Augenhöhlen wird ein doppelwandiges Reformauge gefertigt, für engere Verhältnisse eine einwandige Scleralschale. Das Ergebnis: eine Prothese, die perfekt sitzt.

Ihr erster Besuch - Anprobe
Herstellung - Auge aus Glas

Warum Glas? Qualität, die man nicht sieht — aber spürt.

Glas ist seit Jahrzehnten das bewährte Material für Augenprothesen in Deutschland — und das aus guten Gründen.

 

  • Glatte Oberfläche für natürlichen Tränenfilm 
  • Kein Trockenheitsgefühl 
  • Hohe Verträglichkeit — keine Allergien
  • Langlebig und widerstandsfähig
  • Kosten vollständig von der Krankenkasse übernommen
  • Handgefertigt — jede Prothese ein Unikat

Glas -

der deutsche Standard

Kryolithglas ist das bevorzugte Material in Deutschland.

Die glatte Oberfläche ermöglicht einen natürlichen Tränenfilm — das Auge fühlt sich angenehm an, ohne Trockenheitsgefühl. Glas ist langlebig, verträglich und die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen.

In Lauscha im Thüringer Wald wird bereits seit jeher Glas für das menschliche Auge hergestellt. In einer spezialisierten Glashütte wird dieses besondere Glas noch heute in Handarbeit gefertigt. Wir beziehen ausschließlich dort hergestelltes Kryolithglas, das speziell für die Anfertigung von Augenprothesen entwickelt wurde.

Bruchsicher aber nicht langlebig.

Für Patienten mit eingeschränkter Greiffähigkeit oder Parkinson kann eine Kunststoffprothese die bessere Wahl sein. Sie ist bruchsicherer, nutzt sich jedoch schneller ab. Eine Kostenübernahme ist möglich — erfordert jedoch eine separate Genehmigung der Krankenkasse.

Gerne beraten wir Sie persönlich dazu, welches Material für Ihre individuelle Situation am besten geeignet ist.

Kunststoff -

wenn Glas nicht geht

Überzeugen Sie sich selbst — vereinbaren Sie einen Termin.